Von der Ablehnung in die Annahme

Wir könnten ein Leben in Herrlichkeit führen, wenn wir einfach annehmen was ist. Wenn es so einfach wäre, wie es sich schreibt...
Je mehr wir uns selber mit allen Facetten annehmen, je mehr wir alles, was zu unserem Leben dazugehört annehmen, umso leichter gelingt es uns, in ein Leben der Fülle zu kommen.

Annehmen zu können erstreckt sich über viele verschiedene Ebenen. Sich annehmen, sein Leben annehmen, was geschehen ist, annehmen. An der Stelle regt sich bei dem ein oder anderen vermutlich schon der Widerstand. Wie soll ich mich mit all meinen Unzulänglichkeiten annehmen? Darf ich das überhaupt? Ist es nicht anmaßend, sich mit Allem, was einen ausmacht, anzunehmen – ja sogar gut zu finden?
Wie soll man das Leben annehmen, in dem man sich befindet und in dem so Vieles besser sein könnte?
Wie soll man Unschönes, Unangenehmes oder gar Schmerzhaftes aus der Vergangenheit annehmen?
Oder anders herum – kann ich die Fülle um mich herum annehmen, kann ich Komplimente annehmen, kann ich die Liebe annehmen? 
Kann ich die Weisheit aus dem Erlebten extrahieren? Das ist einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg des Annehmens.

ANNEHMEN WAS IST ist einer der herausfordernsten Prozesse, denen wir uns hingeben können. Wir sind es so gewohnt, über irgendetwas in der Ablehnung zu sein, dass wir es uns kaum vorstellen können, von einem NEIN in ein JA zu kommen. Und Ablehnung kann sich ganz subtil zeigen.

Woraus entsteht Ablehnung?

  • Aus anderen Sichtweisen – jeder Mensch hat seine eigene Sicht auf die Dinge. Geprägt von seinen Erlebnissen, Erfahrungen und seinem Wissen. Oft lehnen wir etwas ab, weil es anders, fremd ist. Eine Person mit einer anderen Meinung ist aus unser Sicht dann nicht mehr eine Person mit einer anderen Meinung, sondern 'verkehrt'.
  • Aus unseren Wünschen – sie werden von allem, was mit den Wünschen assoziiert wird, umgeben. Wir verlieren uns in diesen Bildern und lehnen das ab, was ist – die Realität.
  • In dem wir Wesenszüge von uns nicht anerkennen. Ein: so bin ich nicht! ist schlichtweg eine Ablehnung der Realität. Denn wir alle müssen uns mit den 'fünf Feinden des Menschen' (Hass, Eifersucht, Wut, Angst, Gier) in verschiedenen Situationen auseinandersetzen. Eifersucht kann sich z.B. in Vergleichen mit anderen zeigen.
  • Indem wir unsere früheren Handlungen und unser Verhalten voller Kritik beurteilen. 
  • Durch Ablehnung, die wir selber erfahren und  nicht 'verdaut' haben.
  • Durch übernommene Muster z.B. aus dem Elternhaus oder noch weitere Generationen zurück.


Alle NEIN´s und die Ablehnung verkapseln sich und sind wie trübe Eier in unserer Aura gefangen. Das beeinträchtigt unsere Lebensfreude und unsere Energie. Wenn wir ein Leben voller Energie und Lebensfreude leben möchten, müssen wir diese NEIN´s in uns, die Ablehnung anderen und uns selbst gegenüber auflösen:

  1. Beobachte frühere Handlungen ohne Kritik – es war so.
  2. Entdecke, wo du in deinen Wünschen und Sehnsüchten gefangen bist – findest du etwas, kannst du feiern. Dadurch, dass du es erkennst, kannst du es loslassen.
  3. Freue dich über Komplimente.
  4. Erkenne die Fülle, die in deinem Leben herrscht – inklusive deiner Eigenen.


Je mehr du dich selber mit allen Facetten annimmst, je mehr du alles, was zu deinem Leben dazugehört annimmst, umso leichter gelingt es dir, in ein Leben der Fülle und Annahme zu kommen.

Herzlichst
Elke

          Der Frühling und das Holzelement

Das Holzelement zeigt sich im Frühling, am Morgen, in der Geburt und in jedem Neubeginn. Mit der Geburt des Kindes und dem Durchtrennen der Nabelschnur vom Mutterkuchen beginnt für das Kind der eigene Zyklus. Die Nabelschnurarterie wird zur Lebervene und symbolisiert auch hier das eigene Wachstum im Holzelement.
Das Holzelement steht somit in den Phasen eines Menschenlebens für das Kind. 
Die zugehörigen Organe sind Leber und Gallenblase. Es könnte  auch von Architekt (Leber - Ideen und Pläne) und Baumeister (Gallenblase - gibt die Entscheidungen und Anordnungen weiter) gesprochen werden.
Die Richtung der Kraft ist die Ausdehnung, hier geht es um Handeln, Wachstum, Entwicklung und Beweglichkeit. Gleichzeitig müssen die eigenen Wurzeln fest verankert sein, damit man dabei nicht abhebt.
Die Leber wird durch alles Grüne gestärkt - innen und außen. Also grün Essen, jetzt das frische Grün von Wiesen und Bäumen anschauen, vielleicht grüne Bettwäsche beziehen oder auch grüne Kleider tragen. 
Was, wenn das eigene Wachstum blockiert ist? Weil die Leberenergie nicht auf touren kommt?
Detox - auf allen Ebenen, kann helfen. Wobei ich kein Fan von radikalen Kuren bin. Aber dennoch geht es Im Holzelement  immer um das Loslassen.

🥬Auf der körperlichen Ebene hilft es manchmal schon, EINE Sache wegzulassen, wie z.B. den Kaffee am Nachmittag oder den täglichen Schokoriegel und stattdessen einen Apfel zu essen. Mit kleinen Schritten zu beginnen macht es viel leichter, dauerhaft etwas zu verändern.
🥒Emotional kann man gefangen sein in Wut oder anderen toxischen Emotionen. Ja richtig: mit schlechten Emotionen und 
🥦Gedanken und Gewohnheiten können wir uns auch vergiften, wie zuviel Fernsehen, zuviel Nachrichten schauen, zuviel am Handy 'rumhängen'...also auch keine weise genutzte Zeit.
Überprüfe, wo deine Gedanken immer wieder festhängen, worüber du immer wieder stolperst ( vielleicht auch das, was im Keller rumsteht...?) - das ist das, was dich vergiftet, was dich daran hindert, voranzukommen.

Und es geht darum, dass du entscheidest, was du loslässt-
wenn du es loslässt, schaffst du damit Raum für Positives!

Herzlichst
Elke

Die Kraft der Mitte, Spirituelles Wachstum, Heilende Gedanken, Gedankenhygiene, Mindset

Die Kraft der Mitte...

Die Erde hat in der 5 Elemente Lehre ein zentrale Rolle. Im alten China gab es spirituelle und medizinische Schulen, deren Grundausrichtung darin bestand, jegliche körperliche und seelische Beschwerden über das Element Erde zu behandeln und ins Gleichgewicht zu bringen.

Zur “Mitte” werden die Organe Milz, Magen , Bauchspeicheldrüse sowie das reticuloendotheliale System (RES = Netzwerk von Bindegewebe, Endothelien und lymphatischen Geweben) gezählt. Als Sinnesorgan ist der Mund, insbesondere die Mundhöhle und die Lippen zugeordnet.

Die “Mitte” ist für Vieles zuständig:

sie reguliert das Blut - das der Milz zugeordnete rote Knochenmark bildet die Erythrozyten

  • die Erhaltung des Körpers durch die Aufnahme und Verteilung der Nährstoffe, sowie der Arbeit des Immunsystems
  • sie reguliert die Verteilung von Wasser
  • und den Lebensrhythmus: Schlafen/Wachen, Appetit/Verdauung, Menstruation
  • die Atmung


Auch wenn ein Mensch  unter einem “Spleen” leidet (das englische Wort für Milz ist Spleen), also eine fixe Idee von etwas hat, muss über die Regulierung der Mitte Ordnung ins Chaos gebracht werden. Erschöpfungssyndrome ( Säftemangel, Blutmangel, Yinmangel), Unfruchtbarkeit, Hauterkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Ödeme, Erkrankungen des Verdauungssystems...sind auf eine Störung des Elements Erde zurückzuführen.

Das stärkt die Mitte:

  • Kochen
  • ein warmes Frühstück und grundsätzlich warm + regelmäßig essen + trinken
  • Pausen, ausreichend Schlaf
  • Alles, wobei entspannte Konzentration benötigt wird ( Qi Gong, Kalligraphie, Meditation...)
  • klassische Musik 

Eine starke Mitte sorgt für eine gute Balance zwischen Abgrenzung und Integration und dem Grundgefühl, dass man dort, wo man gerade ist, zu Hause angekommen und willkommen ist.  Sie macht uns selbstbewusst und schenkt uns Freiheit!

Herzlichst
Elke

Die guten Vorsätze für das neue Jahr...

...und warum sie nie mit dem Jahreswechsel umsetzbar sind


Mit dem Jahreswechsel setzt bei vielen eine Aufbruchstimmung ein. Was wir nicht alles anders, besser machen wollen im neuen Jahr. Meteorologisch, astrologisch und nach Sicht der 5 Elemente Lehre befinden wir uns aber im Winter, im Rückzug, in der Yin Phase. Das Yin entspricht der Dunkelheit, dem Kühlenden, es ist auch das Empfangende, das Annehmen können. Es ist eine Zeit der Erholung, der Rückbesinnung, die Zeit des Kräftesammelns. 
Am ehesten würde ich es beschreiben mit: 
ICH BIN KRAFTVOLLE RUHE - ICH BIN RUHEVOLLE KRAFT
Diese Zeit ist die Phase des Planens und des Vorbereitens für das, was wir im neuen Jahr alles umsetzten wollen. Und alles, was gut werden soll, bedarf auch einer guten Planung. 
Vergleiche es mit einer Bergtour: 
 - erst ist die Idee, der Wunsch da
 - du überlegst wohin, vielleicht mit wem, planst
   die Tour
 - du erwägst den besten Zeitpunkt
 - du prüfst dein Equipment, besorgst Proviant
 - du richtest alles zusammen, sodass es beim
   Start griffbereit ist
 - du ruhst dich vorher aus, sorgst für guten 
   Schlaf!
 - und dann machst du dich auf den Weg...

….und so wird's auch was mit den guten Vorsätzen, die mit dem Sternzeichen Widder die höchste Energie erhalten - das ist der Beginn des neuen astrologischen Jahres. Der Widder ist ein kardinales Feuerzeichen und befeuert unsere Pläne und Vorhaben. Hier beginnt auch der Frühling, in der TCM ist das die Zeit des größten Wachstums, wir sind wieder im Yang. 
Wir brauchen also den Wechsel der Phasen: wären wir immer im Yang, würden unsere Sicherungen durchbrennen 
(Erschöpftheit bis hin zum Burnout), wären wir immer im Yin, würden wir wahrscheinlich irgendwann gelangweilt und unterfordert sein 
( Boreout ).
Nutzen wir also die Zeit und stellen einen Jahresplan für unsere Ideen auf - dann bekommen das Projekt Energie und kann das ganze Jahr über mit Leben gefüllt werden!

Herzlichst
Elke